Der Spin kann eingeführt werden, ohne den Konfigurationsraum selbst
zu ändern. Die Konfiguration wird also nach wie vor durch die
Koordinaten
beschrieben. Die Wellenfunktion wird
hingegen zu einer Vektorfunktion mit verschiedenen Spinkomponenten,
wie üblich. In dieser Variante ist der Spin keine Eigenschaft des
Teilchens, sondern lediglich eine der Wellenfunktion.
Die Frage Fermionen/Bosonen ist ähnlich unproblematisch. Man fordert genau wie in der Quantentheorie eine entsprechende Symmetrieeigenschaft der Wellenfunktion, ohne deswegen irgendetwas an der Leitgleichung oder am Konfigurationsraum ändern zu müssen.
Daß beide Fragen oft als problematisch für die Bohmsche Mechanik behauptet werden, hat, soweit mir bekannt, lediglich historische Gründe in der Quantenpotential-Formulierung.