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Wir setzen im folgenden voraus, daß das Innere des Hohlleiters als Vakuum
behandelt werden kann, in dem sich keinerlei Ladungen oder Magnete
befinden. Dann gelten die Maxwellgleichungen in der Form
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(36) |
Bilden wir die Zeitableitung der zweiten und die Rotation der ersten
Gleichung, finden wir zusammen mit der dritten Gleichung, daß
der Wellengleichung genügen muß. Umgekehrt folgt durch Bildung der
Zeitableitung der ersten und der Rotation der zweiten Gleichung die
Wellengleichung für
, d.h. es gilt
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(37) |
Nunmehr nehmen wir an, das Material unseres Hohlleiters sei ideal
leitfähig. Daraus folgen die Randbedingungen an
und
. Zu deren Herleitung bezeichnen wir mit
die Projektion des Ortsvektors
in
die (
)-Ebene. Im folgenden bedeutet ein Ausdruck der Art
, daß der Ausdruck für beliebiges
gilt und
, also auf der Leitkurve des Zylinders in
der durch
spezifizierten Ebene senkrecht zur Zylinderachse liegt.
Es ist klar, daß bei der vorausgesetzten idealen Leitfähigkeit des
Hohlleiters die Tangentialkomponenten von
an den Zylindermantel
verschwinden müssen, d.h. es gelten die Randbedingungen
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(38) |
Wir wollen weiter die Methode der Fouriertransformation, die wir schon oben
im Falle eines dispergierenden Mediums mit Erfolg angewandt haben, auch
hier nutzen, d.h. es genügt zunächst Felder mit harmonischer
Zeitabhängigkeit zu betrachten
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(39) |
Jetzt ist es auch einfacher, Randbedingungen an
herzuleiten. Aus der ersten Gleichung (36) folgt zusammen mit
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(40) |
denn die Tangentialkomponenten von
sind ja gemäß (38)
entlang des Zylindermantels konstant. Genauso leiten wir aus der zweiten
Gleichung (36) die Randbedingung
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(41) |
her.
Die Wellengleichung (37) geht für unsere harmonische
Zeitabhängigkeit (39) in die Helmholtzgleichung über:
mit  |
(42) |
Aufgrund der Translationssymmetrie des Problems in
-Richtung können wir
die Helmholtzgleichung in
und
separieren, d.h. wir
können
und
als
Produkt einer Funktion, die nur von
und einer, die nur von
abhängt, ansetzen. Diesen Ansatz in (42)
eingesetzt ergibt:
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(43) |
wobei der erste Anteil gemäß unseres harmonischen Ansatzes (39)
einer in positive, der zweite einer in negative
-Richtung
fortschreitenden Welle entspricht. Die Funktionen
und
genügen jeweils der ebenen
Helmholtzgleichung:
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(44) |
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