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Der magnetische Fluß durch einen supraleitenden Ring kann nur
quantisierte Werte annehmen. Die Flußquantisierung ist übrigens ein
Beispiel für einen langreichweitigen Quanteneffekt, denn die
Kohärenz des supraleitenden Zustandes reicht über den ganzen Ring.
Für die Geschwindigkeit eines Teilchen gilt nach Hamilton:
Der Teilchenfluß ist gegeben durch
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(1) |
Hierbei ist
Für die elektrische Stromdichte folgt dann:
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(2) |
Bildet man auf beiden Seiten die Rotation, erhält man die Londongleichung
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(3) |
Dabei wurde benutzt, daß die Rotation des Gradienten eines Skalars
verschwindet. Sei nun C ein geschlossen Weg der im Inneren des
supraleitenden Ringes liegt. Wegen des Meißner-Effekts können wir
sagen, daß
und
im Innern Null sind. Gleichung (2)
wird Null, wenn
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(4) |
Für die Phasenänderung bei einmaligem Umlauf des Ringes gilt
In der klassischen Näherung ist die Wahrscheinlichkeitsamplitude meßbar,
so daß
eindeutig sein muß und gelten muß:
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(5) |
wobei s eine ganze Zahl ist. Wendet man den Stokeschen Satz an gilt
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(6) |
wobei
ein Flächenelement auf einer von C begrenzten Fläche
ist, und
der magnetische Fluß durch C. Mit (4), (5) und (6)
folgt
, oder
Der Fluß durch den Ring ist also durch
ganzzahlige Vielfache von
quantisiert. Das Experiment
hat für q den Wert 2e ergeben. Das bedeutet, daß der Suprastrom von
Teilchen der Ladung 2e, den Cooper-Paaren getragen wird.
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