Wir wollen nun wieder mit
die
-fache Drehung des
-Ecks um den
Winkel
bezeichnen und mit
eine Spiegelung an einer festen
Spiegelachse. Im Folgenden werden wir mit
die Spiegelung an der
Spiegelachse durch den Punkt
und den
Umkreismittelpunkt unseres
-Ecks
bezeichnen.
Betrachten wir nur die Drehungen
um den Mittelpunkt, so erkennen wir
eine Drehgruppe wieder; für die Drehungen gelten also die beiden Regeln, die
wir im vorherigen Abschnitt aufgeführt haben.
Darüberhinaus erkennen wir, dass
, da zwei Spiegelungen an einer
festen Achse das
-Eck unberührt lassen.
Wir können alle Spiegelungen an den Symmetrieachsen auf eine
Drehung und eine Spiegelung an einer festen Symmetrieachse zurückführen,
da eine Spiegelung nur den Drehsinn des
-Ecks ändert und wir deshalb
das an einer festen Achse gespiegelte
-Eck einfach durch eine Drehung
mit dem an einer anderen Achse gespiegelten
-Eck zur Deckung bringen
können. Hier erkennen wir, dass
.
Insbesonders mit unserer festen Spiegelung
können
wir jede Spiegelung darstellen, indem wir unser
-Eck zunächst so drehen,
dass der Punkt
an der Stelle steht, an der wir ihn auch nach der
Spiegelung haben wollen. Die Spiegelung
(durch
und den Mittelpunkt
des
-Ecks) lässt dabei
fix, da dieses
sich ja auf der Spiegelachse
befindet. Die restlichen Punkte sind danach eindeutig durch den Drehsinn,
der sich durch die Spiegelung geändert hat, festgelegt.
Nun stellt sich die Frage, ob diese Menge von Deckbewegungen die Gruppenaxiome bezüglich der Hintereinanderausführung erfüllt.
Zu a)
.
liegt aber in
, da
für
und für
gilt
, welches wegen
und
kleiner als
ist.
Zu b)