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Betrachten wir eine masselose Feder mit einer Masse
am unteren Ende.
Welche Kräfte wirken nun auf sie? Als erstes natürlich eine bestimmte Kraft
. Diese wird benötigt, um das System überhaupt in Schwingung zu
versetzen, denn durch irgendwas muß die Feder ja ausgelenkt werden.
Weiterhin wirkt eine gewisse Reibungskraft
. Diese bremst das System
proportional zu seiner Geschwindigkeit ab. Als letztes noch die
rücktreibende Kraft der Feder selbst
. Sie geht linear mit der
Auslenkung der Feder von der Ruhelage. Als Gesamtkraft erhält man nun:
 |
(4) |
Da keine äußeren Kräfte wirken sollen, folgt aus Newton III, daß
verschwindet, also
 |
(5) |
Um nun hieraus eine Dgl. zu formen, brauchen wir für
,
und
nur die entsprechenden physikalischen Formeln einzusetzen. Für die
auslenkende Kraft
wählen wir ganz allgemein nach Newton II
, für die Reibungskraft setzen wir
mit
dem Reibungskoeffizienten
. Für die rücktreibende Federkraft gilt
nach den allg. Gesetzen der Mechanik
mit Federkonstante
. Mit
diesen Werten wird (5) zu
 |
(6) |
Diese Gleichung ist nun auch schon alles, was hinter der so unglaublich
kompliziert klingenden Kapitelüberschrift steckt. So schwer sieht sie doch
nun wirklich nicht aus, oder?
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