. Sei also
eine
-Form. In gegebenen
lokalen Koordinaten
um den Punkt
ist
natürlich
. Die Geschlossenheit
der Differentialform
bedeutet in diesen Koordinaten
 |
(38) |
Dann existiert nach dem Lemma von Poincaré lokal um jeden Punkt ein
skalares Feld
(eine ``0-Form''), so daß
 |
(39) |
Nach dem Beweis zum Lemma von Poincarè ist in jedem Punkt
in einer hinreichend kleinen Umgebung um
 |
(40) |
und nach der an den Beweis anschließenden Bemerkung ist
bis
auf eine additive Konstante eindeutig bestimmt.
Das einfachste Beispiel ist das Gravitationsfeld eines
Massepunktes. Nehmen wir für die lokalen Koordinaten kartesische
und sei der Massepunkt in
lokalisiert, wobei
, dann können wir das Kraftfeld durch eine
-Form
charakterisieren3:
![$\displaystyle \omega=-m_1 m_2 \gamma \frac{x_{\mu}-y_{\mu}}{[\sum_{\nu=1}^3(x^{\nu}-y^{\nu})^2]^{3/2}} \d x^{\mu}.$](img293.png) |
(41) |
Hier definieren wir kurzerhand
, was später noch in
der euklidischen Struktur des
seine differentialgeometrische
Begründung finden wird. Man rechnet sofort nach, daß
ist und die Auswertung des obigen Integrals ergibt
const. |
(42) |
also, wie nicht anders zu erwarten, das Coulombpotential.
In der klassischen Vektoranalysis faßt man diesen Sachverhalt kurz
dadurch zusammen, daß ein wirbelfreies Vektorfeld zumindest lokal der
Gradient eines Skalarfeldes ist. Es ist in unserem Beispiel klar, daß
dies außer in
, also der punktförmigen Quelle des
Gravitationsfeldes überall gilt.