Als nächstes führen wir Multilinearformen, die wir alsTensoren bezeichnen, ein. Nachdem wir den Bidualraum mit dem Tangentialraum selber identifiziert haben, genügt die folgende
Eine in jedem Argument lineare Abbildung
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Die punktweise definierten Tensoren vom Rang
bilden
einen Vektorraum, den wir mit
bezeichnen.
Sind
und
Tensoren vom Rang
bzw.
,
so bezeichnen wir den Tensor
vom Rang
, der durch
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Der Leser sei darauf hingewiesen, daß in dieser Definition wieder einige Lemmata versteckt sind, die ihm kurz niederzuschreiben und zu beweisen (was hier wieder fast dasselbe ist) zur Übung empfohlen sei.
Wir bemerken sofort, daß sich für eine beliebige Koordinatenbasis von
und deren Dualbasis von
der Tensor
vermöge der Tensorkomponenten
Wir beenden diesen Abschnitt mit der Herleitung der wesentlichen
Eigenschaft von Tensoren, nämlich ihrem Verhalten unter
Kartenwechsel, also der Transformation von einem Satz lokaler
Koordinaten
zu einem anderen Satz
(
).
Hier und im folgenden vereinbaren wir die folgende abkürzende
Konvention: Arbeiten wir in einer bestimmten lokalen Karte um
setzen wir stillschweigend voraus, daß die Tensorkomponenten des
Tensors
Funktionen der dazugehörigen lokalen Koordinaten
bzgl. der dazugehörigen Koordinatenbasis bzw. deren Dualbasis sind.
Die entsprechenden Komponenten bzgl. der lokalen Koordinaten
bezeichnen wir mit dem entsprechenden Symbol mit einem Strich, wobei
wir die beiden Karten jeweils auf den Schnitt der beiden Kartengebiete
eingeschränkt zu denken haben, damit diese Schreibweise überhaupt
wohldefiniert ist.
Aus der Definition der Koordinatenbasen bzgl.
bzw.
und der
dazugehörigen Dualbasis ersehen wir sofort, daß sich diese wie folgt
transformieren:
Im übrigen zeigt dies, daß die in Physikerkreisen übliche laxe
Vorstellung von ``Differentialen''
hier einen wohldefinierten
Sinn erhält und die naiven Rechenregeln weiterhin angewendet werden
dürfen.
Sei nun
ein beliebiger Tensor in
. Dieser läßt
sich bzgl. der Koordinatenbasen und deren Dualbasen eindeutig als
Linearkombination der Form (17) mit den durch
(16) definierten Komponenten darstellen. Setzt man nun
(18) in (17) ein, findet man sofort den
Die Komponenten eines Tensors vom Rang
in
bzgl. lokaler Koordinaten
, die durch eine Karte
gegeben sind, vermöge der Transformationsformel
Dabei bezeichnen die
zugleich den durch die Karten induzierten
Diffeomorphismus. Der Vollständigkeit halber sei dieser hier noch
kurz formal definiert: Seien dazu
bzw.
die Kartengebiete der
Karten
und
. Bezeichne ferner
bzw.
die
entsprechenden Bilder von
und
in
. Dann ist der besagte
Diffeomorphismus und seine Umkehrung vermöge
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Um das unterschiedliche Transformationsverhalten der Tensorkomponenten zu bezeichnen, die einfach aus der Tatsache resultieren, daß obere Indizes die den Tangentialvektorkomponenten und die unteren die den Linearformenkomponenten entsprechende Bedeutung besitzen, zu kennzeichnen, nennt man die unteren Indizes ko- und die oberen kontravariante Tensorindizes.