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Nach Newton werden die Bewegungen aller Körper durch auf sie wirkende Kräfte
bestimmt. Auch die Gravitation ist seiner Ansicht nach eine solche Kraft. Er
gab für sie die folgende Gleichung an:
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(4) |
Dabei ist
die Gravitationskraft,
die Gravitationskonstante,
und
die Massen und
der Abstand der beiden beteiligten Körper.
Wenn man diese Gleichung nun als Kraft in der Bewegungsgleichung (2.1)
einsetzt, kann man die Bewegungen sämtlicher Körper in Gravitationsfeldern
beschreiben. Insbesondere folgen auch die Kepler'schen Gesetze aus den
Newton'schen Gleichungen.
Die Newton'sche Gravitationsgleichung ist nur für diskrete Masseverteilungen
anwendbar. Für kontinuierliche Masseverteilungen, die vor allem bei
ausgedehnten Objekten die Realität sehr gut annähern, ist eine Erweiterung des
Newton'schen Gesetzes möglich. Dies ist mathematisch im Rahmen der
Vektoranalysis möglich. Ohne näher auf den mathematischen Formalismus
einzugehen, soll hier nur die Feldgleichung des Gravitationspotentials
bei einer gegebenen Dichteverteilung
angegeben werden
[17, S. 195]:
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(5) |
Mit der Newton'schen Gravitationstheorie schien das Problem der Gravitation
gelöst. Erst über 200 Jahre später erkannte man die Unzulänglichkeiten der
Theorie.
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