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Bahnkurven bei Schwarzschild-Löchern
Die Schwarzschild-Metrik lautet nach Gleichung (4.5):
 |
(55) |
Diese Metrik ist nicht von
und
abhängig. Die Basisvektorfelder
und
sind also
Killing'sche Vektorfelder. Es ergeben sich nach Satz 3.21 damit zwei
Erhaltungsgrößen [23, S. 139], nämlich
und
Da sich die Körper auf Geodäten bewegen, ist die Länge des Tangentialvektors
ihrer Bahn bei Parametrisierung nach der Eigenzeit konstant gleich
. Setzt
man in die Metrik die jeweiligen Geschwindigkeiten als Vektorkomponenten und
die Erhaltungsgrößen an den entsprechenden Stellen ein, so erhält man:
Wir führen jetzt das Symbol
 |
(57) |
eine. Dieses verwenden wir nun in Gleichung (5.2) und leiten
diese nach der Eigenzeit ab [17, S. 278]:
Damit können wir
praktisch als effektives Potential
auffassen.
Wir werden auf dieses Potential nochmal in Abschnitt 5.3.1
zurückkommen, wenn wir auf die verschiedenen Typen von Bahnkurven eingehen.
Kommen wir nun zur physikalischen Interpretation der Erhaltungsgrößen: Setzen
wir dazu Gleichung (5.3) in Gleichung (5.2) ein und
formen etwas um:
 |
(59) |
Da die Masse des orbitierenden Körpers keinen Einfluss auf seine Bewegung hat,
können wir annehmen, sie sei gleich
. Damit steht in Gleichung
(5.5) auf der linken Seite nun die Summe von potentieller und
kinetischer Energie des Körpers (in radialer Richtung). Damit können wir die
Konstante
als Gesamtenergie des Körpers betrachten und Gleichung
(5.5) als Energieerhaltungsbeziehung.
Die Größe
ist, wenn die Masse wieder gleich
ist, schon äußerlich als
Drehimpuls des Körpers identifizierbar.
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