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Das Verhalten nahe am Ereignishorizont

Obwohl das Überschreiten des Ereignishorizonts fatale Konsequenzen hat, wird es von dem ins Schwarze Loch stürzenden Beobachter in keiner Weise wahrgenommen. Er stürzt einfach immer weiter. Er beobachtet zwar eine zunehmende Beschleunigung von Vorgängen außerhalb des Schwarzen Loches, jedoch kann er den genauen Punkt des Überschreitens des Schwarzschildradius nicht ausmachen.

Ganz anders sieht die Situation von außen betrachtet aus: Ein äußerer Beobachter sieht das ins Loch stürzende Objekt niemals den Ereignishorizont überqueren! Das Objekt scheint sich hingegen immer langsamer zu bewegen und schließlich am Ereignishorizont zum Stillstand zu kommen.

In der Simulation des in Kapitel 7 besprochenen Programms kann man diesen Effekt durch Verwendung der Parameter-Dateien blackhole2.par (siehe Abschnitt D.20) bzw. blackhole3.par (siehe Anschnitt D.21) beobachten.



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