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Auch wenn das Euler-Cauchy-Verfahren für kleine Zeitintervalle recht gute
Ergebnisse liefert, so summieren sich die Fehler bei einer großen Zahl von
Zeitintervallen doch recht schnell auf und die Berechnung längerfristiger
Effekte, wie z. B. der Periheldrehung von orbitierenden Körpern, wird unmöglich
oder zumindest sehr stark gestört.
Es wurden deswegen Verfahren mit wesentlich höherer Genauigkeit entwickelt.
Eines davon ist das Runge-Kutta-Verfahren. Dieses Verfahren existiert
in verschiedenen Varianten; wir verwenden hier das
Runge-Kutta-Nyström-Verfahren, das speziell auf Differentialgleichungen
zweiter Ordnung abgestimmt ist. Da die Herleitung der Formeln den Rahmen dieser
Facharbeit sprengen würden, führen wir sie hier ohne Begründung, jedoch mit
Verweis auf [5, S. 242], an:
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Die Implementation des Runge-Kutta-Nyström-Verfahrens befindet sich in der
Datei grav_runge_kutta.h (siehe Abschnitt D.4).
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