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Vergleichen wir zunächst den Euler-Cauchy- mit dem Runge-Kutta-Algorithmus. Wir
laden dazu die Datei algocomp.par (siehe Abschnitt D.17) ins
Programm und löschen im Extras->Bodies...-Dialog den
Adams-Störmer-Körper. Wir starten nun die Simulation. Es werden zwei Körper
simuliert, die jeweils mit identischen Anfangsbedingungen starten. Gelb
dargestellt ist der mit dem Euler-Cauchy-Verfahren berechnete Körper, violett
der Runge-Kutta-Körper.
Nach einer Umrundung ergibt sich eine kleine, aber bereits merkliche
Abweichung:
Eine Bewertung der Algorithmen ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich. Nach
mehreren Umrundungen sieht dies schon anders aus:
Man sieht nun, dass der Euler-Cauchy-Algorithmus die ,,Bahnradien``
offensichtlich anwachsen lässt, was nicht der Theorie entspricht, die sich
drehende Ellipsen konstanter Größe voraussagt. Nach einer Periheldrehung von
ist es ganz klar:
Der Euler-Cauchy-Algorithmus ist also zur Simulation längerer Zeitabschnitte
nicht sehr gut geeignet, was man auch schon an seiner Fehlerordnung
erkennt, die dazu führt, dass sich die Fehler sehr
schnell addieren.
Vergleichen wir nun noch den Adams-Störmer-Algorithmus mit dem
Runge-Kutta-Algorithmus, indem wir die Parameter-Datei algocomp2.par
(siehe Abschnitt D.18) verwenden. Wie folgendes Bild zeigt, weist
der Adams-Störmer-Algorithmus (gelb) bei längerer Simulationsdauer die
gleichen Symptome auf wie der Euler-Cauchy-Algorithmus, allerdings in
weniger ausgeprägter Form:
Damit ist der insgesamt am besten zur Simulation geeignete Algorithmus der
Runge-Kutta-Algorithmus. In allen anderen Parameter-Dateien wurde er
deshalb auch verwendet.
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