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Gewisse Teilmengen von
sind minimal invariant:
Definition 2.2
Es sei

eine Operation.
Dann nennt man für jedes

die Menge

die
Bahn oder den
Orbit von

unter

.
Die Menge aller Bahnen in

wird mit

bezeichnet.
Jede Abbildung

, die jeder Bahn

einen ihrer Repräsentanten

zuordnet, heißt eine
Transversale.
Das (vollständige) Bild einer Transversalen nennt man einen
Fundamentalbereich bezüglich der
Operation von

auf

.
Ein Fundamentalbereich bildet ein vollständiges
Repräsentantensystem für die Menge der Bahnen.
Wenn man explizit hervorheben möchte, daß eine
Links-Operation vorliegt, so schreibt man
anstatt
auch
- die operierende Gruppe
steht dann auch links.
Eine invariante Menge
muß für jeden
Punkt
auch die Bahn
umfassen.
Für das Anfangswertproblem einer linearen
gewöhnlichen Differentialgleichung
ist die Lösung durch
gegeben.
Die Abbildung
,
ist eine Operation der Gruppe
auf der Menge
und heißt
Fluß des zur Differentialgleichung gehörenden
Vektorfeldes (Richtungsfeldes).
Der Gruppenhomomorphismus
leistet
.
Die Verträglichkeit der Operation mit
der Gruppenoperation (der Addition) lautet hier
und
.
Es liegt ein kontinuierliches Dynamisches System vor.
Die Bahnen der Operation sind genau
die Orbits der Differentialgleichung.
Sie sind unter dem Fluß invariant.
Die Menge der Bahnen entspricht in etwa dem Phasenportrait
der Lösungen der Differentialgleichung (die
Topologie, die Lage der Bahnen zueinander
haben wir nicht berücksichtigt).
Die Theorie der gewöhnlichen Differentialgleichungen
lehrt, wie die Bahnen durch die Jordan-Blöcke und invarianten
Unterräume der Matrix
klassifiziert werden können.
Den gruppentheoretischen Zusammenhang von Jordan-Normalform
und Klassifikation der Bahnen werden wir in Kürze kennenlernen.
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Hendrik van Hees
2001-11-30