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Anhand der recht ungewöhnlichen Ergebnisse scheint auch eine
Betrachtung möglicher
Fehlerquellen angebracht.
- Der bereits erwähnte Malmquist Effekt hat zur Folge, daß man -
wenn man die in der
Nähe bestimmte mittlere Leuchtkraft einer Probe auf entfernte Proben
anwendet - die Distanzen
systematisch unterschätzt (aber das würde das Ergebnis eher
verstärken).
- Keiner kann garantieren, daß lokale und weit entfernte SNe Ia
wirklich identisch sind, man
könnte z.B. unterschiedliche Metallizität vermuten. Genauere
Untersuchungen (Schmidt et al.)
ließen jedoch auf eine Populationsabhängigkeit in
von nur
0,06mag (
3% in
)
schließen.
- Die Extinktion ist äußerst problematisch bei späten
Galaxientypen. Jedoch wurde bei der bisher fernsten entdeckten SNe
Ia keine Beeinflussung von der Muttergalaxie gemessen.
- Auch die Extinktion bei hohen Rotverschiebungen ist nicht gut bekannt.
Abschließend bleibt zu sagen, daß die Methode der fernen SNe Ia noch recht neu ist (was die
Betrachtung der Fehlerquellen noch eingrenzt), aber vom Prinzip her bereits gute und teilweise
überraschende Ergebnisse liefert.
Antwort auf die Frage des Vortrags:
Die Verzögerung läßt sich messen - aber es ist möglicherweise keine Verzögerung,
sondern eine Beschleunigung der Expansion im Sinne von
.
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