Nächste Seite: Der Verzögerungsparameter
Aufwärts: Friedmann-Lemaitre-Gleichungen
Vorherige Seite: Friedmann-Lemaitre-Gleichungen
  Inhalt
Die Einsteinschen Feldgleichungen sind nicht in der Lage, ohne
eine sog. kosmologische Konstante
ein statisches Universum zu
beschreiben - ein positives
wirkt beschleunigend, ein
negatives
eine abbremsend. Einstein führte sie ein (als
- Gegenkraft zur Gravitation), weil man damals fest an ein
statisches Universum glaubte - er bezeichnete die Konstante später nach
der Entdeckung der Rotverschiebung als die größte Eselei meines
Lebens.
Jedoch tauchten später Beweggründe auf, die auf ein
nichtverschwindendes
hindeuteten:
- Sie ist hilfreich, wenn die Hubble-Zeit
und
astrophysikalisch bestimmte Weltalter zu verschiedenen Altern
des Kosmos führen.
- Die modernen Quantenfeldtheorie belebt sie wieder, weil bei ihr
das Vakuum nicht unbedingt ein Zustand mit Energie Null ist, sondern
kann durchaus einen endlichen Erwartungswert haben. Diese
nichtverschwindende Energiedichte kann man als Eigenschaft der
Raumzeit auffassen (Lorentzinvarianz des Grundzustandes) und
somit auch als Komponente einer kosmologischen Konstante.
- Neuere Beobachtungen, die Gegenstand dieses Vortrags sind.
wird experimentell indirekt über die Bestimmung von
ermittelt, in diesem Zusammenhang definiert man häufig auch
.
Es sei nochmal betont: Ein positives
wirkt
beschleunigend auf eine Expansion!
Nächste Seite: Der Verzögerungsparameter
Aufwärts: Friedmann-Lemaitre-Gleichungen
Vorherige Seite: Friedmann-Lemaitre-Gleichungen
  Inhalt
FAQ Homepage