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Man steht z.B. vor folgendem Problem:
Hier bietet sich die LT als Lösungsmethode an. Allgemein kann man
diese Methode anwenden, wenn:
- es sich um eine lineare Dgl. mit konstanten Koeffizienten handelt
- die Anfangswerte bei 0 gegeben sind
- die rechte Seite der Gleichung eine bekannte LT hat
Definition: sei
eine komplexwertige Funktion, die über jedem
endlichen Intervall integriebar ist. Konvergiert das Integral, heißt
die Funktion
die Laplacetransformierte
von
.
Ein Beispiel:
Für viele bekannte Funktionen sind die LT tabelliert. Die
Umkehrtransformation der LT ist durch das Browwich Integral gegeben:
Der Integrationsweg verläuft hier im komplexen, man muß also die
Methoden der Funktionentheorie anwenden.
Einige Recherregeln:
- L[
f(t)+
g(t)](s)=
L[f(t)](s)+
L[g(t)](s)
- L[f(ct)](s)=
L[f(t)
- L[
f(t)](s)=L[f(t)](s+c)
- L[
L[f(t)](s)
- L
L[t](u)du
- L[
L[f(t)](s)
- L[f'(t)](s)=sL[f(t)](s)-f(0)
- L[f''(t)](s)=s
L[f(t)](s)-sf(0)-f'(0)
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