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In der Praxis ist es von Bedeutung, bestimmte Moden des Lasers zu
selektieren. Man unterscheidet zwischen longitudinalen und
transversalen Moden:
Eine ebene Welle läuft zwischen zwei Spiegeln hin und her. Die
Wellenzüge überlagern sich zu stehenden Wellen:
Die verschiedenen q zugeordneten
stehenden Wellen bezeichnet man als longitudinale Grundmoden
TEM00q - Der dritte Index wird meist ignoriert. und
dementsprechend q als longitudinale Modenzahl. der Frequenzabstand
zwischen zwei Moden ist
.
Transversale Moden
TEMplq zeichnen sich neben einer hohen Frequenz auch durch einen
hohen Feldquerschnitt aus. Die macht es einfach, transversale Mode zu
selektieren. Dies kann z.B. durch den Einsatz einer Lochblende an
geeigneter Stelle geschehen. Longitudinale Modenselektion ist etwas
aufwendiger. Wenn man Lasertätigkeit in einer transversalen Mode
erreicht hat, kann der Laser immer noch auf verschiedenen
longitudinalen Moden oszillieren. Zur long. Modenselektion gibt es
zwei Möglichkeiten: entweder erreicht man, daß der Modenabstand
größer wird als die Halbwertsbreite der Verstärkungsfunktion , oder
die Verluste der anderen Moden müssen so weit erhöht werden, daß
nur noch eine Mode oszilliert. In der Praxis gibt es verschiedene
Möglichkeiten, longitudinale Moden zu selektieren, häufig benutzt man
das Etalon.
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Hendrik van Hees
1998-11-19