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Der Laser schwingt, wenn die Verstärkung des Lichtfeldes durch
induzierte Emission stärke ist als die Verluste im Resonator.
Durchläuft eine Lichtwelle das Lasermedium, so ändert sich ihre
Intensität I auf der Strecke dz um
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(5) |
Also ist
Die Proportionalitätskonstante
bezeichnet man als
Absorptionskoeffizient des Mediums. Die Absorption sei bedingt durch
optische Übergänge zwischen zwei Niveaus 1 und 2. Es gilt
Daraus folgt
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(6) |
Andererseits gilt aber:
Da nun
und
gilt,
folgt:
Setzt man dies in Gleichung (6) ein und ersetzt
durch I/c'ergibt dies
Ein Vergleich mit
(5) zeigt:
Setzt man
als die normierte Intensitätsverteilung, erhält
man:
Die Lichtintensität im Resonator nimmt durch Beugung und Durchtritt durch die
Spiegel um den Faktor
ab. Dabei ist
der Faktor mit dem sich die Amplitude des Lichts beim einmaligen Durchgang durch
den Resonator ändert und Ri bezeichnet das Reflexionsvermögens des
Spiegels.
Damit der Laser schwingt, müssen die Verluste kleiner sein als die
Verstärkung durch das Lasermedium. Die Laserwirkung setzt ein, wenn
die Größe der Inversion N2-N1 einen kritischen Wert, den
Schwellwert
überschreitet (d': Länge der Kapillare).
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Hendrik van Hees
1998-11-19