Nachdem wir nun die Eigenschaften der kanonischen Transformationen
kennen, die die Hamiltonschen kanonischen Gleichungen kovariant lassen,
liegt die Frage nahe, ob es uns nicht gelingen kann, solche
Phasenraumkoordinaten
zu finden, so daß die Bewegung durch
const
, beschrieben werden. Wegen der Invarianz der
Hamiltonschen kanonischen Gleichungen bedeutet das
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(2.9.1) |
| (2.9.2) |
| (2.9.3) |
Es ist klar, daß diese partielle Differentialgleichung von
unabhängigen Veränderlichen, nämlich
und
,
Integrationskonstanten enthält. Von diesen ist aber eine irrelevant,
weil sie lediglich einen konstanten Term für
bedeutet, der
physikalisch offensichtlich insignifikant ist. Es bleiben also
nichttriviale Integrationskonstanten übrig, die wir mit den neuen
kanonischen Impulsen
identifizieren. Hat man aber eine Lösung der
HJpDGL (2.9.4) gefunden, so folgt die Bahn aus den
Gleichungen
const
.
Im Falle konservativer Systeme, d.h. für solche, deren
Hamiltonfunktion (und damit auch ihre Lagrangefunktion) nicht explizit
von der Zeit abhängt, also für die
gilt, vereinfacht sich die HJpDGL durch Einführung der nach dem
Noethertheorem erhaltenen Energie als kanonischem Impuls, denn dann
gilt
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(2.9.5) |