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Genaugenommen zwei verschiedene: In den frühen Arbeiten (etwa
[Nim93]) wird ausschließlich auf die Geschwindigkeit des
Maximums bezuggenommen.
In [Nim97] findet sich jedoch neben der Behauptung, ,,
daß sich Signale und Energien auch schneller als das Licht im Vakuum
ausbreiten können`` eine kurze Diskussion verschiedener
Geschwindigkeitsbegriffe und unter anderem folgende Definition der
Energiegeschwindigkeit:
 |
(4) |
wobei
die Energiestromdichte und
die Energiedichte
darstellt. Dies ist viel anschaulicher als es auf den ersten Blick
wirkt: Angenommen, man mißt die Fließgeschwindigkeit von Wasser in
einem Wasserrohr. Das Rohr habe einen Querschnitt von 1 m
, die
Dichte des Wassers sei 10
kg/m
und die tatsächliche
Fließgeschwindigkeit 1 m/s. Dann ist die Wasserstromdichte 10
kg/m
s (eine Tonne Wasser passiert einen Querschnitt von einem
Quadratmeter in einer Sekunde), und die Fließgeschwindigkeit ist
natürlich gleich 10
kg/m
s dividiert durch 10
kg/m
,
also 1 m/s. Diese Definition hat nun den Vorteil, daß sie auch
anwendbar bleibt, wenn statt Wasser etwa Luft betrachtet wird, die
expandiert (und damit ihre Dichte mit der Zeit verändert), oder die
Intensität einer übertragenen Welle, die (durch Absorption oder
Reflektion) veränderlich ist. Nimtz schreibt dann weiter:
,,[Es] gilt für den Vektor der transmittierten Energiestromdichte
Die Indizes einl und refl kennzeichnen die auf die
Barriere einlaufenden und der reflektierten Anteile, die Reflexion
beschreibt der Koeffizient
. Damit kann die Geschwindigkeit der
transmittierten Energiestromdichte
 |
= |
 |
| (7) |
Werte erreichen, die
(Energieflußgeschwindigkeit ohne Berücksichtigung der Reflexion) und
weit übersteigen können.``
[Nim97]
Dem Autor dieser Zeilen ist allerdings nicht einsichtig, wie Gleichung
(7) zustandekommt.
ist offensichtlich die
Energiestromdichte nach der Tunnelstrecke.
die gesamte Energiedichte vor
der Tunnelstrecke unter Berücksichtigung der Reflektion. Dann ist aber
in merklichem Unterschied zu Gleichung (7) in [Nim97].
Insbesondere muß hier mit
auf jeden Fall
sein.
Eigentlich ist aber nicht einzusehen, warum die
Energieflußgeschwindigkeit nicht gleich der Energieflußdichte
nach der Tunnelstrecke dividiert durch die Energiedichte des
einfallenden Signals sein soll. Also
 |
(5) |
was ziemlich genau den Geschwindigkeitsdefinitionen
(1) und (2) aus dem Abschnitt 5 entspricht.
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