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Galilei-Symmetrie

Die Analyse der grundlegenden physikalischen Theorien im Hinblick auf ihre Symmetrien kann in ihrer Bedeutung für die moderne Physik nicht überschätzt werden. Nicht zuletzt gestatten erst die fundamentalen Symmetrieprinzipien eine mathematisch konsistente physikalische Begründung der Observablenalgebra, insbesondere der Kommutatorrelationen zwischen den Observablenoperatoren, der Quantentheorie. In diesem Kapitel beschäftigen wir uns mit den Symmetrien des Galilei-Newtonschen Raum-Zeit-Kontinuums und wie diese im Rahmen der Quantentheorie formuliert werden können. Dabei ergeben sich interessante Folgerungen, die zum Teil über die heuristische Quantisierung klassischer Observablen hinausgehen, wie wir sie in QM I verwendet haben, um zu einer quantentheoretischen Beschreibung von Teilchen zu gelangen. Insbesondere wird sich die Existenz einer in der klassischen Physik der Punktteilchen unbekannten Form des Drehimpulses, nämlich des Spins von Teilchen ergeben.



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