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Pfadintegrale

Die Pfadintegralmethode wurde 1942 von Feynman im Rahmen seiner Promotion als alternative Formulierung der Quantentheorie entwickelt [Fey48]. Der grundlegende Vorteil der Pfadintegralmethode gegenüber der Operatorformulierung besteht darin, daß sie in vielen Fällen die quantentheoretischen Größen mittels der Lagrangefunktion anstelle der Hamiltonfunktion herzuleiten gestattet und überhaupt einen engen Zusammenhang der Quantentheorie zum klassischen Wirkungsprinzip herstellt. Es ergeben sich dabei nicht nur mathematische Vereinfachungen durch die Verwendung von Funktionalen, insbesondere für störungstheoretische Anwendungen semiklassische Näherungsverfahren und die Streutheorie, sondern auch interessante heuristische Aspekte zur Interpretation der Quantentheorie.



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