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Lineare Abbildungen
vom Vektorraum
in die reellen oder
komplexen Zahlen können addiert und mit Zahlen multipliziert werden
und bilden den zu
dualen Vektorraum
.
Die linearen Abbildungen
werden durch ihre Werte
auf
Basisvektoren festgelegt, denn
wird auf
 |
(10.33) |
abgebildet. Die Abbildungen
, die Vektoren
auf ihre Komponenten
abbilden,
bilden die zu
duale Basis des Dualraumes
 |
(10.34) |
Jedes Element des Dualraumes läßt sich als
schreiben, dabei sind
die Komponenten bezüglich der dualen Basis.
Zu jeder invertierbaren, linearen Transformation eines Vektorraumes gehört die kontragrediente Transformation des
dualen Vektorraumes, die durch die Forderung
 |
(10.35) |
definiert ist, daß jeder transformierte duale Vektor
auf
transformierte Vektoren
angewendet dasselbe ergibt wie der ursprüngliche duale Vektor
auf den ursprünglichen Vektor
. Für die duale Basis bedeutet dies
 |
(10.36) |
Transformieren die Komponenten von Vektoren durch Multiplikation mit einer Matrix
, so transformieren
unter der zugehörigen kontragredienten Transformation die Komponenten von dualen Vektoren
durch Multiplikation mit der Matrix
 |
(10.37) |
Sind
Darstellungsmatrizen, so sind wegen
 |
(10.38) |
auch die transponierten, invertierten Matrizen
Darstellungsmatrizen.
Die Darstellung
heißt zu
kontragrediente Darstellung. Ebenso sind die komplex konjugierten Matrizen
Darstellungsmatrizen
und definieren die zu
komplex konjugierte Darstellung
.
Mit jeder Darstellung
sind daher vier Darstellungen
 |
(10.39) |
natürlich gegeben.
Die Darstellung ist reell, wenn die Darstellungsmatrizen reell sind,
,
orthogonal, wenn sie orthogonal sind,
,
symplektisch, falls
mit einer schiefsymmetrischen Matrix
j
für jede Darstellungsmatrix
gilt,
und unitär, wenn die Darstellungsmatrizen unitär sind,
.
Normalerweise sind die Darstellungen
,
,
und
verschieden.
Unter welcher Darstellung ein Vektor transformiert, geben wir durch das Indexbild seiner Komponenten an
Transformiert ein Vektor unter der Darstellung
, so bezeichnen wir seine Komponenten mit
einem oberen Indix, transformiert er unter
, so schreiben wir den Index unten.
Zum komplex konjugierten Transformationsgesetz gehört ein gepunkteter Index.
Der erste Index der Matrixelemente
der Transformationsmatrix bezeichnet die Zeile, der zweite
die Spalte. Dabei schreiben wir den ersten Index von
nach oben. Er steht dann in derselben Höhe wie
der Index der Komponente des transformierten Vektors. Die Matrix
ist wie
und die
-Matrix ein Element der Matrixgruppe
. Ihre Matrixelemente werden mit demselben Indexbild
geschrieben
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(10.41) |
Die Matrixelemente der transponierten Matrix erhält man durch Vertauschen von Zeilen- und Spaltenindex.
Es bezeichnet der erste Index die Zeile, also entsteht das Indexbild
 |
(10.42) |
das zur Konvention paßt, daß im Transformationsgesetz von Komponenten jeweils der erste Index von
oder
die transformierte Komponente bezeichnet und der zweite Index
ein Summationsindex ist.
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