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Verschiebt man ein Tensorfeld
vom Ort
parallel an den benachbarten Ort
,11.2so definiert die Differenz zu
in erster Ordnung in
die kovariante
Ableitung
des Tensors
längs des Vektors
 |
(11.30) |
Die kovariante Ableitung von Tensoren längs
ist linear
 |
(11.31) |
erfüllt die Produktregel
 |
(11.32) |
und stimmt auf Skalarfeldern
(A.2) mit der Ableitung
 |
(11.33) |
überein. Insbesondere gilt für das Produkt eines Skalarfelds
mit einem Tensor
 |
(11.34) |
Die kovariante Ableitung eines Tensors
längs
ist an jedem Punkt linear im Vektor
 |
(11.35) |
Sie definiert daher durch
einen Tensor
, die kovariante Ableitung von
,
die ein Vektorargument mehr hat als der Tensor
.
Wir schreiben kürzer
für die kovariante Ableitung
.
Aus der Definition der Parallelverschiebung (C.3) und der kovarianten Ableitung folgt
 |
(11.36) |
Hieraus ergibt sich die kovariante Ableitung
längs eines beliebigen Vektors
, denn
ist linear in
.
Mit der Produktregel folgt die kovariante Ableitung
eines Vektorfeldes
längs des Vektorfeldes
 |
(11.37) |
Der Tensor
hat also Komponenten
.
Ebenso ergibt sich aus (C.8) die kovariante Ableitung der dualen Basis
 |
(11.38) |
und daraus die kovariante Ableitung
eines dualen Vektorfeldes
 |
(11.39) |
Die kovariante Ableitung eines Tensors
der Stufe
folgt aus (C.10)
Ein Tensor
der Stufe
mit einem festgewähltem, ersten Argument
definiert durch
einen Tensor
der Stufe
, zu dessen kovarianter
Ableitung
die Ableitung von
und die Ableitung von
beitragen
 |
(11.41) |
Entsprechendes gilt für andere und mehrere festgewählte Argumente.
Ist insbesondere
die kovariante Ableitung von
,
, also
, so gilt für die zweite kovariante Ableitung
 |
(11.42) |
Durch Antisymmetrisieren in
und
erhalten wir die Torsion und die Krümmung
Hierbei ist
der Differentialoperator
![$\displaystyle R(U,V) = D_U D_V - D_V D_U - D_{[U, V]}\ ,\quad R(U,V) = - R(V,U)\ ,$](img3470.png) |
(11.44) |
und
ist der Vektor
![$\displaystyle T(U,V) = D_U V - D_V U - [U,V]\ ,\quad T(U,V)=-T(V,U)\ ,$](img3472.png) |
(11.45) |
um den sich ein Parallelogramm mit Seiten
und
zu schließen fehlt. Dies zeigt
der Vergleich mit (C.12) für
und
Die Gleichung gilt auch für beliebige Vektorfelder
und
, weil
wegen der Produktregel
(A.104)
funktionenlinear in
und
![\begin{displaymath}\begin{split}D_{fU} V - D_V fU - [fU,V] & = f D_U V - V(f)\, ...
...,[U,V] + V(f)\, U \\ & = f ( D_U V - D_V U - [U,V]) \end{split}\end{displaymath}](img3478.png) |
(11.46) |
und demnach linear in den Komponentenfunktionen
und
ist. Daher definiert das Vektorfeld
einen Tensor der Stufe
mit Komponenten
, die Torsion.
Der Differentialoperator
(C.44) ist funktionenlinear in
und
und genügt der Produktregel
 |
(11.48) |
Er verschwindet auf skalaren Feldern
, denn die kovariante Ableitung von
längs
ergibt das Skalarfeld
(C.33), daher gilt
und
 |
(11.49) |
Auf ein Vektorfeld
angewendet, bewirkt
die infinitesimale
Holonomietransformationen (C.28),
um die der parallel um das Flächenelement
verschobene Vektor vom Ausgangsvektor
abweicht
![$\displaystyle R(U,V,W) = - R(U,V)^i \delta_i W = R(U,V)\,W = D_U D_V W - D_V D_U W - D_{[U, V]} W\ .\\ $](img3489.png) |
(11.50) |
Die Formel ist richtig für Basisvektoren
und gilt für beliebige Vektoren, weil
funktionenlinear nicht nur in
und
, sondern auch
in
ist:
. Da das Vektorfeld
an jedem Punkt
linear von den Vektoren
,
und
abhängt, definiert es den Riemanntensor, einen Tensor der Stufe
mit Komponenten
. Den Riemanntensor nennen wir auch einfach die Krümmung.
Auf duale Vektoren
angewendet, bewirkt
wegen der Produktregel
und weil es funktionenlinear ist und auf den Funktionen
verschwindet,
die kontragrediente Transformation
 |
|
 |
(11.52) |
Ein Tensor
der Stufe
hat nach Anwenden von
die Komponenten
 |
(11.53) |
Die infinitesimale Holonomietransformation
arbeitet die einzelnen
Indizes von Tensorkomponenten
so ab, wie eine Ableitung auf
Faktoren eines Produktes wirkt. Nach der Produktregel entstehen
Terme, in denen
jeweils ein Faktor differenziert wird und die restlichen Faktoren ungeändert bleiben.
Für die Komponenten
besagt (C.43)
 |
(11.54) |
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