Ist für Tangentialvektoren
an jedem Punkt
ein Längenquadrat erklärt
| (11.94) |
Parallelverschiebung ist genau dann metrikverträglich (C.97), wenn die kovariante Ableitung (C.79) der Metrik verschwindet
| (11.98) |
Die Metrikverträglichkeit legt den symmetrischen Teil
der Konnektion fest.
Dies sieht man, wenn man zur Vereinfachung die Notation
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Addiert man diese drei Gleichungen, so heben sich wegen
und
auf der rechten Seite vier Terme weg und man erhält
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(11.102) |
Die Komponenten des metrikverträglichen, affinen Zusammenhangs sind
Die zugehörige metrikverträgliche Spinkonnektion (C.69) eines Vielbeins,
also einer orthonormierten Basis
,
schreibt sich wegen (A.68) mit der Notation
und
als
Der torsionsfreie Teil der metrikverträglichen, affinen Konnektion und der Spinkonnektion ist, anders als die Eichfelder des Standardmodells, aus anderen Feldern, der Metrik oder dem Vielbein, und ihren Ableitungen zusammengesetzt.
Die metrikverträgliche, torsionsfreie Konnektion heißt Levi-Civita-Konnektion. Sie ist durch das Christoffelsysmbol gegeben
Schreiben wir die Lieableitung (A.100) der Metrik
| (11.107) |
Die symmetrisierte, kovariante Ableitung des Feldes
ist proportional zur Metrik (E.27),
falls
zu einer infinitesimalen konformen Transformation gehört und
verschwindet für infinitesimale Isometrien.
Wenn Parallelverschiebung torsionsfrei und metrikverträglich ist, die affine Konnektion also durch das Christoffelsymbol (C.106) gegeben ist, so vereinfacht sich die erste Bianchi-Identität (C.60) zu
In der Standardformulierung der Allgemeinen Relativitätstheorie wird der Paralleltransport so gewählt, daß die Torsion verschwindet. Dies ist zunächst eine Einfachheitsforderung; Formulierungen mit nichtverschwindender Torsion sind genauso denkbar. Um zu entscheiden, welcher Paralleltransport physikalisch durch Testteilchen und Licht realisiert ist, müssen die Auswirkungen von Torsion in Spielarten der Allgemeinen Relativitätstheorie untersucht und mit den Beobachtungen verglichen werden. Wir lassen daher zu, daß die Torsion nicht verschwindet, auch wenn wir in Kapitel 7 zeigen, daß Testteilchen und Licht dem torsionsfreien Paralleltransport unterliegen. Dies ist keine Einfachheitsannahme, sondern folgt aus der Koordinateninvarianz der Wirkung