| (12.20) |
Nehmen wir hiervon die Determinante, so folgt
Die Determinante einer Lorentztransformation kann also nur die Werte
oder
haben.
Die speziellen Transformationen
, deren Determinante den Wert 1 hat,
bilden die spezielle, orthogonale Gruppe SO
, oder SO
, falls
oder
ist.
Für
und
ist die Gruppe O
die Mannigfaltigkeit
O
O
und hat vier Zusammenhangskomponenten.
Um dies zu zeigen, zerlegen wir die
-Matrizen
und
Da für jede reelle Matrix
die symmetrische Matrix
durch eine Drehung diagonalisierbar
ist, und da
nicht negative Diagonalelemente
hat,
hat
Eigenwerte, die nicht kleiner als
sind. Also ist
invertierbar,
, und
ebenso
,
.
Jede reelle, invertierbare Matrix
kann eindeutig
in ein Produkt einer orthogonalen Matrix
,
, mit einer positiv definiten, symmetrischen
Matrix
,
, zerlegt werden,
| (12.25) |
| (12.26) |
| (12.27) |
Da
und
invertierbar sind, kann
(D.23) eindeutig zerlegt werden
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(12.28) |
| (12.29) |
![]() |
(12.31) |
Aus gleichen Grund ist, angewendet auf Eigenvektoren von
und demnach für alle Vektoren,
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(12.33) |
Also ist jede Lorentzmatrix eindeutig durch ein Paar von Drehspiegelungen
O
,
O
und eine drehungsfreie Lorentztransformation
,
, gegeben, die durch eine Matrix
mit
Zeilen
und
Spalten bestimmt ist
Lorentztransformationen
mit
erhalten
die Orientierung der zeitartigen und der raumartigen Richtungen und bilden die eigentliche
Lorentzgruppe SO
, die zusammenhängend ist. Die anderen Zusammenhangskomponenten
von O
erhält man durch Multiplikation mit der Zeitumkehr
und mit der Raumspiegelung
, die eine ungerade Anzahl zeitlicher oder räumlicher
Koordinaten spiegeln, sowie mit
.
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(12.35) |
Die Lorentztransformation
wirkt in
-dimensionalen Unterräumen
des Minkowskiraumes
, die zueinander senkrecht stehen, jeweils wie die
Lorentztransformation (3.4). Der zu diesen Unterräumen
senkrechte Unterraum bleibt punktweise invariant.
Dies sieht man durch Betrachtung der Eigenvektoren
von
. Sie
stehen aufeinander senkrecht,
wenn sie zu verschiedenen Eigenwerten gehören, und können zueinander senkrecht gewählt
werden, wenn der Eigenwert entartet ist. Wir wählen sie zudem normiert
.
Gleiches gilt für die Eigenvektoren von
, die durch
gegeben
sind, wenn der zugehörige Eigenwert nicht verschwindet. Im weiteren bezeichne
einschränkender Eigenvektoren mit nichtverschwindendem Eigenwert.
Die Eigenvektoren
von
zum Eigenwert 0,
, werden schon
von
vernichtet,
, denn aus
folgt
.
Dies ist die Summe der Quadrate der Komponenten von
und verschwindet nur,
falls
ist.
Entsprechend gilt
für Eigenvektoren
von
zum Eigenwert 0.
Da die Eigenvektoren von
ebenso wie die Eigenvektoren von
aufeinander senkrecht stehen,
sind die
Vektoren des Minkowskiraumes
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(12.36) |
Die Vektoren
und
werden
von
invariant gelassen. Die Punkte
der Unterräume
, die von
und
aufgespannt werden, transformieren ineinander
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(12.38) |
In der vierdimensionalen Raumzeit
hat die drehungsfreie Lorentztransformation (D.34)
die Form
Die drehungsfreie Lorentztransformation
transformiert
den Vierimpuls
eines ruhenden Teilchens der
Masse
,
, in den Viererimpuls
eines Teilchens, das sich
mit Geschwindigkeit
(3.50) bewegt.