Für jeden Wellenvektor
eines Lichtstrahls verschwindet die Determinante
der Matrix
, denn sie
ist das Längenquadrat des Vierervektors
(D.65) und
ist lichtartig,
.
Weil die Matrix
nur Rang
hat, lassen sich ihre Matrixelemente als Produkte
der Komponenten eines zweidimensionalen, komplexen Vektors
schreiben
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(12.78) |
Lorentztransformationen ändern
in
(D.61)
und transformieren demnach
in
Das Verhältnis
der Komponenten des zum Lichtstrahl gehörigen Spinors
hängt umkehrbar eindeutig mit der Richtung
zusammen, aus der man den Lichtstrahl
einfallen sieht. Denn der Wellenvektor eines Lichtstrahls hat die Form
. Drücken wir die Richtung wie in (2.26) durch
die Winkel
und
aus,
,
so ergibt sich mit der trigonometrischen Identität (3.20)
Da die Richtung
eines Lichtstrahls das Verhältnis von Spinorkomponenten ist, ändern es
Lorentztransformationen
durch die zum Matrixpaar
SL
gehörige Möbiustransformation
Zu gegebener Möbiustransformation mit Koeffizienten
gehört jeweils
ein Paar von linearen Transformationen mit Matrizen
.
Die Möbiusgruppe ist zur Gruppe
und
demnach zur eigentlichen Lorentzgruppe SO
isomorph.
Auf wunderschön geometrische Art werden Möbiustransformationen in [67] untersucht.
Sind
drei verschieden Punkte der Riemannschen Zahlenkugel
und sind
ebenfalls verschieden,
dann gibt es genau eine Möbiustransformation
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(12.82) |
Demnach gibt es an einem Ort genau einen Beobachter, der drei vorgegebene Sterne in drei vorgegebenen Richtungen sieht. Die Örter der anderen Sterne liegen dann fest.
Der Spinorkalkül ist in [68] der Zugang zur relativistischen Physik.