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Die Wirkung
der Gravitation besteht aus zwei
Teilen, die beide invariant unter Koordinatentransformationen sind.
Unter infinitesimalen Koordinatentransformationen
transformiert die Metrik mit der Lieableitung (C.107)
Dieses Transformationsgesetz ist von der Form (G.26),
verallgemeinert auf den Fall, daß der Parameter der Eichtransformation
mehrere Komponenten
hat und daß die Felder
durch zwei Indizes abgezählt werden
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(15.51) |
Die Invarianz der Wirkung unter infinitesimalen Koordinatentransformationen mit
beliebigen Funktionen
führt daher zur Noetheridentität (G.28)
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(15.52) |
Sie gilt identisch in der Metrik und ihren Ableitungen, wenn wir für
die Wirkung
des Gravitationsfeldes einsetzen. Für die Materiewirkung gilt sie, wenn die Materiefelder
ihre Bewegungsgleichungen erfüllen. Mit der Bezeichnung (7.4)
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(15.53) |
für die Variationsableitung besagt die Noetheridentität
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(15.54) |
Dies ist Gleichung (7.3), aus der wir lokale Energie-Impulserhaltung und
die Geodäteneigenschaft der Weltlinien frei fallender Teilchen abgeleitet haben.
Die Stromidentifizierungsgleichung (G.43) besagt, daß bis auf einen trivialen Strom
,
, der Strom
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(15.55) |
derjenige erhaltene Strom ist, der zur Invarianz der Wirkung
unter Isometrien der fest gewählten Hintergrundmetrik
gehört. Insbesondere sind die Isometrien der flachen Metrik
die Poincaré-Transformationen und definitionsgemäß bilden die Ströme, die zur Invarianz
unter Translationen gehören, den Energie-Impulstensor. Es stimmt also
im flachen Raum bis auf Verbesserungsterme, das sind triviale Ströme,
mit dem Energie-Impulstensor überein. Dies identifiziert die Variationsableitung
(G.53), die als Quellenterm in den Bewegungsgleichungen der Metrik auftritt,
als Energie-Impulstensordichte.
Daß die Quelle von Gravitation der Energie-Impulstensor ist, macht ein
Äquivalenzprinzip
aus: alle Materie erzeugt unabhängig von ihrer Zusammensetzung auf gleiche Art
durch ihren Energie-Impulstensor Gravitation.
Die träge Masse ist der gravitationserzeugenden Masse gleich, denn der Energie-Impulstensor
ist nicht nur Quelle der Gravitation, er bestimmt auch durch seine Abhängigkeit von der
Geschwindigkeit der Teilchen ihre Trägheit, weil er unter anderem die Impulsdichten enthält.
Der Impulserhaltungssatz
ist
verantwortlich für Trägheit, denn er besagt, daß für ein Teilchen eine Abweichung vom freien Fall
nur durch Impulsübertrag möglich ist, also durch eine Kraft, die einige Zeit
wirkt.
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