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Ableitung der Determinante
Jede lineare Transformation
bildet Basisvektoren
,
, auf Vektoren
 |
(16.1) |
ab. Dabei bezeichnet
die Matrixelemente der zu
und zur Basis
gehörigen Matrix. Sie enthält in der Spalte
die Komponenten des transformierten
-ten Basisvektors.
Die Vektoren
spannen ein Volumen auf, das proportional ist zu dem nichtverschwindenden
Volumen, das die Basisvektoren
aufspannen. Der Proportionalitätsfaktor definiert die
Determinante von
vol vol |
(16.2) |
Da Volumen linear in jedem seiner Argumente ist (A.22),
können wir die Koeffizienten
herausziehen und erhalten
vol vol |
(16.3) |
Das Volumen, das von einem Vektor mit sich selbst und weiteren Vektoren aufgespannt wird,
verschwindet
vol |
(16.4) |
Daraus folgt in Kombination mit der Linearität, daß das Volumen total antisymmetrisch
unter Vertauschung seiner Argumente ist (A.24), und daher
vol vol |
(16.5) |
wobei
total antisymmetrisch ist und
ist (A.32).
Die Determinante von
ist daher das folgende Polynom der Matrixelemente (B.60)
 |
(16.6) |
Allgemeiner gilt
, denn beide Seiten sind total antisymmetrisch.
Für hintereinander ausgeführte lineare Transformationen
und
ergibt sich hieraus unmittelbar der
Determinantenproduktsatz,
sowie
, denn
.
Durch Differenzieren folgt aus (H.6)
 |
(16.7) |
Was dieses Ergebnis besagt, finden wir heraus, indem wir mit
multiplizieren und
über
summieren. Dann erhalten wir wieder die Determinante, wenn
ist. Im Fall
erhalten wir Null, weil in der Summe mit dem
-Tensor schon
steht und
total antisymmetrisch ist.
Also ist die Ableitung der Determinante einer Matrix ein Vielfaches der inversen Matrix
 |
(16.8) |
Die rechte Seite
, der Minor von
, ist polynomial in den Matrixelementen von
und existiert auch noch, wenn
nicht invertierbar ist.
Falls
invertierbar ist, ergibt sich die Ableitung der Determinante mit der Relation
für
kleine
(H.6) auch einfach aus dem Produktsatz
Die Ableitung der Determinante einer einparametrigen Schar von Matrizen
ist
nach Kettenregel
 |
(16.10) |
Die Matrixelemente
der inversen Matrix sind rationale Funktionen der
Matrixelemente
der Matrix
. Ihre Ableitung
 |
(16.11) |
erhält man, wenn man in der definierenden Relation
die Matrizen variiert
und nach
auflöst
 |
(16.12) |
Etwas umständlicher bestätigt man diese Relation durch
Differenzieren der Relation
mit
.
Als metrisches Volumenelement bezeichnet man
, wobei
 |
(16.13) |
der Betrag der Determinante derjenigen Matrix
ist, deren Elemente die
Komponenten der Metrik sind. Die Ableitung von
nach den Koordinaten
ist nach Kettenregel
 |
(16.14) |
wobei
das Christoffelsymbol (C.106) ist, das im
metrikverträglichen, torsionsfreien Paralleltransport auftritt.
Daher gehört zu jedem kovariant erhaltenen Vektorstrom
,
, die Stromdichte
, die eine
Kontinuitätsgleichung erfüllt,
 |
(16.15) |
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