Eine Menge von linearen Abbildungen
, die einen Vektorraum
auf sich abbilden und dabei
einen echten Unterraum
,
, auf sich abbilden,
heißt reduzibel. Wählt man die Basis für
so, daß die ersten Basisvektoren
aufspannen, so haben die zu den reduziblen Abbildungen gehörigen Matrizen einen gemeinsamen
Block verschwindender Matrixelemente und sind von der Form
Wenn eine Abbildung
mit einer Abbildung
vertauscht,
wenn also
gilt, so bildet
für jede Zahl
den Nullraum von
,
| (17.2) |
Ist die Menge von linearen Abbildungen
, die mit
vertauschen, irreduzibel
und hat
einen Eigenvektor zu einem Eigenwert
,
dann ist der zugehörige Nullraum
ein invarianter Unterraum und
mindestens eindimensional,
und folglich ist
, das heißt
.
Demnach gilt das
Die Bedingung, einen Eigenvektor zu haben, ist für jede lineare Selbstabbildung eines komplexen, endlichdimensionalen Vektorraumes erfüllt, ebenso für alle symmetrischen, reellen Matrizen.
Als Gegenbeispiel hat die Drehung
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(17.3) |