Die Senkrechte
, die eine Gerade
in einem Punkt
schneidet, konstruiert man, indem man auf
zwei Punkte,
und
, gleichen Abstandes zu
wählt und dann einen weiteren Punkt
bestimmt,
der von
und
gleich weit entfernt liegt.
Die Senkrechte
ist die Verbindungsgerade von
und
.
Dies gilt in Euklidischer Geometrie wie in der Raumzeit, allerdings ist in der Raumzeit
der Abstand durch
(2.36) gegeben. Sind
und
zwei Ereignisse auf der Weltlinie
eines Beobachters
und liegt
mitten zwischen ihnen, dann liegen die Schnittpunkte
und
der Lichtstrahlen durch
und
auf der Senkrechten durch
, denn
und
sind von
genauso weit wie von
entfernt, nämlich um
, da
für lichtartige Abstände
verschwindet.
Die Weltlinie
besteht für den Beobachter aus gleichortigen Ereignissen.
Die Ereig-
Mit dem Vektor
von
zu
und von
zu
und dem Vektor
von
zu
schreibt sich der Lichtstrahl von
zu
als
. Der Vektor
ist der
Lichtstrahl zurück von
zu
.
Da die Längenquadrate der lichtartigen Vektoren
und
verschwinden,
![]() |
Das Längenquadrat
ist das Quadrat der Zeit,
die zwischen den Ereignissen
und
auf der Weltlinie des Beobachters vergeht,
und diese Zeit ist die Lichtlaufzeit und demnach die Entfernung vom Beobachter zum
Ereignis
. Wegen
ist daher
das Quadrat der Entfernung von
zum Beobachter.
Die Hyperbel
durch
mit Ursprung
ist dadurch definiert,
daß man zu ihren Punkten von
durch gleichlange Verschiebungen
gelangt,
| (2.51) |
Jeder Vektor von
zu einem Punkt
auf der Senkrechten
ist von der Form
, wobei
eine reelle Zahl ist.
Er ist wegen
gleich lang wie der Vektor
von
zu
.
Da
für
größer als
ist, liegen außer
alle Punkte von
auf der von
abgewandten Seite von
,
denn es ist
mit positivem
.
Da zudem
und
den Punkt
durchlaufen, berühren sie sich
dort und
ist die Tangente an die Hyperbel
im Punkt
.
Sie steht senkrecht auf dem Ortsvektor von
nach
.
Dies folgt auch, wenn man
nach
differenziert.
Für den Tangentialvektor
erhält man