Wie hängen die Koordinaten
, die ein Beobachter
einem Ereignis
zuschreibt, mit den Koordinaten
zusammen, die ein ihm gegenüber mit Geschwindigkeit
bewegter Beobachter
für dasselbe Ereignis mißt?
Wir untersuchen zunächst den Fall, daß sich die Weltlinien
beider Beobachter schneiden und daß sie dabei ihre Uhren auf
stellen.
Einfachheitshalber wählen beide Beobachter ihre
-Achse in Richtung der Relativbewegung, sodaß
sich
für
in
-Richtung und umgekehrt
für
in
-Richtung bewegt. Der Betrag der Relativgeschwindigkeit ist für
beide Beobachter gleich, jeder sieht den anderen mit dem gleichen
Für Ereignisse
in der Ebene, die von den Weltlinien der Beobachter aufgespannt
wird, gilt dann
und
. Aus dem Diagramm (3.1)
liest man ab, wie die Koordinaten
und
mit
und
zusammenhängen. Wenn die Lichtstrahlen, die das Ereignis
durchlaufen, die Weltlinien der Beobachter schneiden,
so zeigen deren mitgeführte Uhren die Zeiten
und
sowie
und
an.
Dabei sind
und
sowie
und
einander mit dem Dopplerfaktor
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(3.1) |
Dies ist im Maßsystem
die Lorentztransformation der Koordinaten eines Ereignisses
in der
-
-Ebene auf die
-
-Koordinaten, die ein in
-Richtung mit
Geschwindigkeit
bewegter Beobachter demselben Ereignis zuschreibt.
Aus (3.2) sieht man, daß
und daher
zur Umkehrtransformation gehört: für
bewegt sich
mit Geschwindigkeit
in
-Richtung.