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Zerfall in zwei Teilchen
Zerfällt ein ruhendes Teilchen der Masse
in zwei Teilchen mit Massen
und
, so
sind die Energien der Zerfallsprodukte durch die beteiligten Massen festgelegt. Wegen Impulserhaltung
ist der Impuls
des ersten Zerfallsproduktes dem Impuls des zweiten Teilchens entgegengesetzt
gleich. Ihre Energien sind
und
,
denn Energie und Impuls liegen auf der Massenschale (3.52). Die Energieerhaltung besagt,
daß die Summe dieser Energien mit der Energie
des ruhenden, zerfallenden Teilchens übereinstimmt
 |
(3.57) |
Insbesondere ist die Masse
des zerfallenden Teilchens größer als die Summe der Massen der
Zerfallsprodukte. Dies ist, wie beim Zwillingsparadoxon, der geometrische Sachverhalt, daß die
Summe zweier zeitartiger Vierervektoren
länger als die Summe der Längen der
einzelnen Summanden ist.
Wiederholtes Quadrieren und Umformen ergibt
 |
(3.58) |
 |
(3.59) |
Wenn es Tachyonen mit Viererimpuls
,
, gäbe, wäre ihre Energie nicht nach unten
beschränkt. Wenn sie elektromagnetisch wechselwirkten, könnten sie Photonen beliebig großer Energie abstrahlen, denn der Viererimpuls
des Photons ist lichtartig,
, und der Viererimpuls
von Tachyon und Photon liegt wieder auf der Tachyonmassenschale,
, falls
gilt. Dies heißt (3.29),
daß das Photon mit beliebiger Energie unter einem Winkel
zum Impuls
des Tachyons ausgesendet wird.
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