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Wirkungsprinzip
Die inhomogenen Maxwellgleichungen (5.16) sind die Feststellung, daß die Wirkung
des
Viererpotentials
und weiterer Felder
, die wir Materiefelder nennen, aber im folgenden nicht genauer
angeben,
für physikalische Felder stationär ist bezüglich aller Variationen
,
die am Rand des Integrationsgebietes verschwinden. Die Variationsableitungen von
nach den Materiefeldern legt die Bewegungsgleichungen der Materie fest. Mit den Einzelheiten dieser
Bewegungsgleichungen wollen wir uns allerdings nicht beschäftigen.
Es ist die Ableitung
eines Funktionals definiert durch (4.21)
![$\displaystyle \delta W[A,\delta\!A] =\lim_{\lambda\rightarrow 0}\frac{1}{\lambd...
...] - W[A]) = \int\! d^4 x \, \delta\!A_l {(x)}\frac{\delta W}{\delta\!A_l(x)}\ .$](img1511.png) |
(5.117) |
Setzen wir in
die variierten Felder
ein und
leiten wir nach
ab, so erhalten wir für die
Änderung von
vier Terme mit
von gleicher Form, die
sich zu
 |
(5.118) |
summieren. Formen wir den Integranden mit der Produktregel der Differentation um
 |
(5.119) |
so können wir den ersten Term integrieren. Er trägt nur zu Randtermen bei und verschwindet
für Variationen
, die am Rand verschwinden.
Am zweiten Term lesen wir die Variationsableitung der Maxwellwirkung nach
für Variationen ab, die am Rand verschwinden
 |
(5.120) |
wobei
(5.13) und
(5.57) ist.
Wir nennen die Variationsableitung der Materiewirkung den Strom
 |
(5.121) |
Mit dieser Notation sind die inhomogenen Maxwellgleichungen (5.16)
die Bedingung, daß die Gesamtwirkung
stationär ist und verschwindende Variationsableitungen hat
 |
(5.122) |
Die homogenen Maxwellgleichungen (5.10) sind
wegen der Definition der Feldstärken
(5.57)
identisch erfüllt.
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