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Einstein-Hilbert-Wirkung
Die Feldgleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie besagen, daß die Wirkung
![$\displaystyle W[g,\phi]=W_{\text{Metrik}}[g]+W_{\text{Materie}}[g,\phi]\ ,$](img2200.png) |
(8.1) |
bei der
die Metrik und
alle
weiteren Felder bezeichne, für physikalische Felder stationär ist unter allen
Variationen der Metrik, die außerhalb beschränkter Gebiete verschwinden.
Dabei ist die Wirkung lokal, also ein Integral über eine Lagrangedichte,
und invariant unter Koordinatentransformationen. Diese Forderung beschränkt in
Raumzeiten gerader Dimension die möglichen Lagrangedichten
darauf,
ein Produkt des Volumenelements
(H.13) mit einem
skalaren Feld zu sein, das aus Komponenten des Riemanntensors
und seinen kovarianten Ableitungen besteht [48]. Falls die zugehörigen Bewegungsgleichungen
zudem zweiter Ableitungsordnung sein sollen, so ist in der vierdimensionalen
Raumzeit dieses skalare Feld eine Linearkombination des Krümmungsskalars
 |
(8.2) |
der zum Riemanntensor
der metrikverträglichen, torsionsfreien Konnektion (C.106)
gehört, und einer Konstante
, die kosmologische Konstante heißt
 |
(8.3) |
Dies ist die Einstein-Hilbert-Wirkung mit kosmologischer Konstante.
Wie wir sehen werden (8.100), ist der Vorfaktor
durch die Newtonsche
Gravitationskonstante
gegeben.
Der Integrand ist eine Dichte: wertet man ihn für eine transformierte Metrik
 |
(8.4) |
aus, wobei
eine Koordinatentransformation bezeichnet, so gilt
det |
(8.5) |
denn für das Volumenelement
gilt der Determinantenproduktsatz und
ist ein Skalarfeld (A.79).
Nach Integralsubstitutionssatz ist demnach die Wirkung der Metrik
und der transformierten Metrik
gleich
 |
(8.6) |
falls die
- und
-Bereiche übereinstimmen. Kürzer gesagt ist die Wirkung
invariant unter allgemeinen Koordinatentransformationen. Falls die Wirkung als Integral über eine
Mannigfaltigkeit
definiert ist, ist die Wirkung unter Transformationen der Metrik invariant,
die zu invertierbaren Selbstabbildungen von
gehören.
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