Zur Bestimmung der Bewegungsgleichungen trennen wir die Änderung der Lagrangedichte bei Änderung
der Metrik in drei Anteile, die von der Änderung des Volumenelementes
, der inversen Metrik
und des Riccitensors
stammen
| (8.7) |
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(8.8) |
Der Term
trägt zur Änderung der Lagrangedichte nur Ableitungsterme bei.
Denn der Riemanntensor
(C.76) ändert sich bei Änderung der
Konnektion bis auf Terme, die quadratisch in
sind, um
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also um die antisymmetrisierte kovariante Ableitung von
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| (8.9) | |||
Daher ist die Variationsableitung der Einstein-Hilbert-Wirkung
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(8.11) |
Die Variationsableitung der Materiewirkung ist bis auf den Faktor
die Energie-Impulstensordichte
(7.4)
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(8.12) |
Bei Änderung der Metrik ändert sich also die Wirkung
um
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(8.14) |
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(8.15) |
Der Tensor
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(8.16) |
Materiefelder nehmen bei der einfachsten Lösung ihrer Bewegungsgleichungen, im Vakuum,
den konstanten Wert an, für den ihre potentielle Energiedichte
minimal wird.
Entwickelt man in der Lagrangedichte der Materie die potentielle Energiedichte
um ihr Minimum, so trägt diese Vakuumenergiedichte zur Lagrangedichte mit
auf gleiche Art bei wie die kosmologische Konstante
und kann mit ihr zusammengefaßt werden. Die Einstein-Gleichungen lauten dann kürzer
Eine kosmologische Konstante
tritt also auf natürliche Art in jedem
Materiemodell auf. Sie ist in vielen Modellen ein unbestimmter Parameter, dessen Größe den Beobachtungen
entnommen werden muß.
Die kosmologische Konstante war von Einstein eingeführt worden, um ein statisches, kosmologisches Modell in Übereinstimmung mit den damaligen astronomischen Befunden zu konstruieren. Daß er seine ursprünglichen Gleichungen nicht ernst genug genommen und daraus die Expansion des Universums vorausgesagt hatte, bezeichnete Einstein später nach Hubbles Beobachtungen als seine größte Eselei. Die heutigen Beobachtungen zeigen durch die Rotverschiebung der Galaxien, daß das Universum expandiert und nicht statisch ist, allerdings trägt zur Expansion die kosmologische Konstante, die Vakuumenergiedichte, stärker als alle anderen Energieformen bei.