Als Quelle einer kugelsymmetrischen Metrik muß der Energie-Impulstensor eines idealisierten Sterns,
der sich nicht dreht,
kugelsymmetrisch sein und es können daher nur die Komponenten
,
,
und
von Null verschieden sein und sie dürfen nicht
von
und
abhängen.
Wenn die Bewegungsgleichungen der Materiefelder aus einer Wirkung folgen, die invariant unter
Koordinatentransformationen ist, ist der Energie-Impulstensor kovariant erhalten (G.52)
und erfüllt
.
Die
-Komponente dieser Identität kann nach
aufgelöst werden
Die
-Komponente besagt
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(8.50) |
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(8.51) |
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(8.52) |
Damit sind die Einsteingleichungen (8.34, 8.35) für beliebig vorgegebene
und
integrabel
Im Inneren einer Hohlkugel,
für
, hebt sich die Gravitation außenliegender, kugelsymmetrisch verteilter
Massen auf.
Die weiteren Eigenschaften der kugelsymmetrischen Lösung der Einsteingleichung (8.55)
beruhen auf Materieeigenschaften. Untersucht man Materie, die wie eine
Flüssigkeit keine Scherspannungen zuläßt, in der sich also das Gewicht der Materie nicht wie in einem
Gewölbe aus Kugelschalen abstützen kann, so ist
. Der
Energie-Impulstensor ist dann an jedem Ort drehinvariant nicht nur unter Drehungen um die
Vertikale, sondern um alle Achsen. Mit einem Vierervektor
,
,
der tangential an die Weltlinien der Teilchen ist, die den Stern
bilden, hat solch ein Energie-Impulstensor die Form
| (8.55) |
Einfachheitshalber betrachten wir im folgenden einen zeitunabhängigen Stern.
Dann ist
und
und
.
Wegen
verknüpft (8.51)
und
und
Die Ableitung auf der rechten Seite ist nicht positiv, denn mit dem Druck
nimmt
die Dichte nach außen ab,
. Es nimmt aber der
Mittelwert
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(8.60) |
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(8.61) |
An der Sternoberfläche beim Radius
verschwindet der Druck bis auf den kleinen Wert
,
der von Vakuumenergiedichte herrührt. Einfachheitshalber vernachlässigen wir sie im folgenden,
denn die kosmologische Konstante
ist klein und ändert unsere Ergebnisse nur wenig.
Größere Werte von
Werte werden bei [54] untersucht.
Bei
muß die Metrik stetig in die Vakuumlösung, die Schwarzschildlösung (6.15)
mit
(6.23)
übergehen. Insbesondere stimmt die durch ihre gravitative Auswirkung außen meßbare Masse
wegen
(8.100) mit
(8.59) überein.
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(8.64) |
|
Wenn wir nochmal integrieren, erhalten wir
| |
oder![]() |
(8.65) |
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(8.67) |
Die Wellenlänge von Licht von einer stabilen Sternoberfläche kann höchstens um
(6.78)
gravitativ rotverschoben sein.
Diese Schranke an die maximale Rotverschiebung unterstellt, daß die Metrik asymptotisch
in die Metrik des flachen Raumes übergeht. Sie gilt nicht im expandierenden Universum.
Bei gegebener, konstanter Dichte
ist die Schranke
eine Schranke
an die Masse
. Neutronensterne mit einer Dichte
von etwa
g
cm
können daher nicht schwerer als 4 Sonnenmassen sein.
Ist die Sternmaterie inkompressibel,
für
, so gilt in der Abschätzung
(8.69) das Gleichheitszeichen und ergibt mit (8.59) und
die Metrik
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(8.68) |
,