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An der Kugel kann man einfach sehen, welche Vorteile es bringt, sich
ein passendes Koordinatensystem für sein Problem zu wählen.Wir
werden hier in Kugelkoordinaten rechnen. Ich gebe nun das
Volumenelement dV in Kugelkoordinaten an,Details zu der Herleitung
solcher allgemeiner Koordinaten findet man z.B. bei Prof. Soff.
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(3) |
Die Kugel liege mit ihrem Mittelpunkt im Nullpunkt,habe den Radius R
und homogene Masse M. In Kugelkoordinaten wird wird nun das
Volumenintegral
zu
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(4) |
wenn man beachtet,das
.Das erhält man
einfach aus der Definition von x oder y in
Kugelkoordinaten,eingesetzt in x2+y2.Für die Berechnung dieses
Integrales ist es sinnvoll,die 3. Potenz des
als Summe von
Sinus mit mehrfachem Argument zu schreiben.
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(5) |
Da weder der Radius r noch Winkel
von
abhängen,
zerfällt das 3fach-Integral in ein Produkt von 3 Integralen, wenn man
5 verwendet :
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(6) |
Dies ist nun relativ trivial elementar auszuwerten und man erhält
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(7) |
Wenn man nun wieder den bekannten Wert für die Masse einsetzt
erhält man das schöne Ergebnis
.
Um sich den Vorteil der Verwendung von
Kugelkoordinaten genauer vor Augen zu führen, gebe ich das
auszurechnende Volumenintegral in kartesischen Koordinaten an :
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(8) |
Man kann erahnen, daß die Integration nach x und y nicht mehr ganz so
trivial ist wie die Integration nach
,
denn Wurzeln im
Integranden zu behandeln ist meiner Erfahrung nach mindestens so
angenehm wie eine Wurzelbehandlung beim Onkel Doktor.
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