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Als eine
-dimensionale Untermannigfaltigkeit im
-dimensionalen
euklidischen Vektorraum bezeichnen wir differenzierbare Abbildungen
,
, wo
eine offene Menge ist, so daß die
-Matrix
 |
(3.8) |
vom Range
ist, d.h. die Matrix
ist für
alle
invertierbar:
 |
(3.9) |
Zur geometrischen Interpretation ist zu sagen, daß die
gerade
linear unabhängige
Tangentialvektoren an die Untermannigfaltigkeit liefern. Man mache
sich das an dem Fall
,
klar: Man hat dann eine zweidimensionale
Fläche im Anschauungsraume vorliegen. Die Zahlen
liefern dann eine lokale Metrik für die
Tangentialvektoren. An jedem Punkt
der Fläche, welcher durch
den Ortsvektor
eindeutig bestimmt ist,
kann man sich also den Tangentialvektorraum
befestigt denken, der
über das Skalarprodukt im euklidischen dreidimensionalen Vektorraum
ebenfalls ein Skalarprodukt ,,erbt''. Man nennt
daher die durch
induzierte Metrik.
Als Beispiel nehmen wir die Kugelfläche mit Radius
, die wir fast
überall durch zwei Winkel wie folgt parametrisieren können:
 |
(3.10) |
Die lokale Metrik ist
 |
(3.11) |
Die Determinante ist im angegebenen Parameterbereich
, so daß die Kugelfläche bis auf die beiden Punkte
und
eindeutig parametrisiert ist.
Wir können uns freilich noch einen Spezialfall veranschaulichen, nämlich
den einer eindimensionalen Untermannigfaltigkeit. Das ist dann eine Kurve
im Raum (wenn der zugrundeliegende Vektorraum
dreidimensional ist) oder
in der Ebene (wenn
zweidimensional ist).
Die obige Definition im allgemeinen Falle einer
-dimensionalen
Untermannigfaltigkeit im euklidischen
-dimensionalen Vektorraum
ist
dann zwar abstrakter, ist aber rein technisch nicht schwieriger zu
handhaben als die anschaulichen Beispiele. In der Physik benötigt man
diese allgemeineren Fälle manchmal in der speziellen
Relativitätstheorie. Wir kommen darauf weiter unten noch zurück.
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